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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Kreisverband Oder-Spree e.V. findest du hier .
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Am 12.06.2026 starteten wir in unser alljährlich stattfindendes Kinderwochenende. 19 Kinder wurden von Yanneck Krause (Jugendvorsitz), Lukas Kubler(stellv. Jugendvorsitz), Luisa Schulz (Cotrainerin), Melanie Klaus und Daniela Krause (Präventionsbeauftragte gegen Gewalt im Sportverein) betreut. Fabian Runge begleitete uns als „Praktikant“, er möchte die Jugendleiterausbildung machen um auch einmal Kinder und Jugendgruppen betreuen und begleiten zu können.
Als die Eltern sich verabschiedet hatten, bezogen die Kinder ihre Häuser. Nach dem gemeinsamen Abendessen machten wir uns über einige Kennenlernspiele miteinander bekannt. Danach hatten die Kids noch ausreichend Zeit selbständig das Gelände zu erkunden, Fußball oder Tischtennis zu spielen oder bei einem ruhigen Kartenspiel den Abend ausklingen zu lassen. Gegen 21:30 Uhr riefen wir die Gruppe noch einmal zusammen und starteten zu einer Nachtwanderung in den Wald. Dabei wurden wir vom Waldtroll „Frank“ begleitet. Auf einigen Stationen mussten die Kinder einigen Mut beweisen, z.B. sich mit geschlossenen Augen an einem Seil entlangtasten, dabei wurden sie gemeinerweise auch noch mit Wasser angespritzt und erschreckt. Aber die Kids nahmen das mit Humor. Dann wurde es langsam dunkel. Immer mal wieder hörten wir seltsames Kichern, Rascheln und knackende Äste. An einem Hang wurde der Weg lediglich durch Knicklichter beleuchtet, hier sollten die Kinder nacheinander allein den Hang hinauf steigen ohne zu wissen, was oben auf sie wartete. In einem zerfallenem Tippi aus Holz wartete die „Waldhexe“(Christian von der DLRG LDS) auf die Kinder und stellte Quizfragen. Jedes Kind konnte eine Frage richtig beantworten und „durfte“ den Wald der Hexe wieder verlassen. Am Ende besiegelte jedes der Kinder mit seiner Unterschrift auf einem großen Bettlaken die bestandene Mutprobe. Erschöpft und müde fielen dann Kinder und Betreuer gegen 23.30 Uhr in ihre Betten.
Am nächsten Morgen starteten wir nach dem Frühstück mit den Workshops.
Bei Yanneck liefen die Funkgeräte heiß. Die Kids waren konzentriert dabei, in 2 Teams Legofiguren nach Anweisung per Funkgerät zu erbauen ohne zu verraten, welches Objekt entstehen soll.
Bei Lukas erfuhren wir viel Wissenswertes zur Ersten Hilfe und lernten Verbände anzulegen, Pflaster zu kleben, Notruf abzusetzen oder eine Person im Tragetuch zu transportieren. Frank forderte höchste Konzentration und gab einen kleinen Kurs in Knotenkunde. Als Präventionsbeauftragte wagte ich mich mit den Kindern an das Thema Mobbing heran. In verschiedenen Rollenspielen fühlten sich die Kinder und Jugendlichen mal in die Rolle des Mobbers, mal in die Rolle des Gemobbten ein oder übernahmen die Rolle des Beschützenden. Am Ende erkannten die Kids, dass Mobben keinen Spaß macht es jedoch ein richtig gutes Gefühl ist, einem Kind, das gemobbt wird zu Hilfe zu eilen.
Am Nachmittag wartete dann noch eine Überraschung auf die Kids- die DLRG LDS lud uns zum Boot fahren ein. Leider meinte es Wettergott „Thor“ nicht gut mit uns und ließ es in Strömen regnen. Bis zum Abendessen mussten wir in den Blockhütten verbleiben und vertrieben uns die Zeit mit Brett- und Kartenspielen.
Am Abend konnte die Kindergruppe ihr am Vormittag erlerntes Wissen anwenden. Lukas und Luisa schminkten Yve, Lea-Sophie, Sophia und Niley realistisch aussehende Wunden. Die verbliebenen Kinder teilten sich in 2 Kleingruppen ein und jede Gruppe bestimmte ein Kind als Teamchef. An der Unfallstelle angekommen, verschafften sich die Teams einen Überblick über die Verletzten. Dann halfen die Kinder den Verunfallten schon beinah wie die Profis. Erschöpft aber zufrieden fielen Groß und Klein an diesem Abend ins Bett. Am Sonntag packten wir nach dem Frühstück unsere sieben Sachen wieder ein.
Leider mussten wir dieses Mal aufgrund des schlechten Wetters unser Wochenende hier in Blossin beenden. Nach einer Reflexionsrunde mit der Kindergruppe, nahmen die Eltern ihre Kids in Empfang.
Letztendlich hat es allen Spaß gemacht. Für das nächste Jahr wünschen sich die Kinder mehr Informationen zur ersten Hilfe, einen Besuch in der Kletterhalle und das Erlernen der richtigen Nutzung von Rettungsgeräten und des Rettungsboards auf dem Wasser.
Also dann - Wer ist nächstes Jahr wieder mit dabei?
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